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Es ist vollbracht! In meinem letzten Blog vor etwa 15 Monaten hatte ich ja angekündigt, ein Album aufnehmen zu wollen. Ein bisschen Zweifel, es zu schaffen, hatte ich natürlich immer. Aber, was soll ich sagen – isch habbe fertig! :-)

Allerdings ist das Album „Everest“ schon am 25. Juni 2013 erschienen. Natööörlich an diesem Datum. 😉

Aber am vergangenen Sonnabend fand das Release-Konzert zum Album in Hannover statt. Und da stand Marino in nun knapp 32 Jahren Bühnentätigkeit zum ersten Mal ganz allein auf der Bühne.

Schön war’s! Mal für alles allein zuständig zu sein. Ich wüsste nicht, was mich zukünftig davon abhalten könnte, es genau so weiter zu machen.

Na ja, z. B. körperliche Gebrechen, die mich derzeit quälen und mit denen ich mich wohl auch für den Rest meines Lebens herumschlagen muss.

Denn vergangene Woche eröffnete mir mein Arzt, dass ich zwischen dem 4. und 5. Wirbel keine Bandscheibe mehr habe. Und die darunter verflüchtigt sich auch langsam.

Da habe ich mich aber gefreut.

Yo, und Blutdruck habe ich auch.

Da geselle ich mich jetzt also zudem auch noch zu den täglichen Pillenschlucker, kaum dass ich mein halbes Jahrhundert erfolgreich absolviert habe.

Schon ein absonderliches Gefühl, von Chemie abhängig zu sein. Nun ja, ich hoffe, da ist noch nicht das letzte Wort drüber gesprochen worden. Ich bin ja ein Mensch mit viel Selbstdisziplin, der auch verzichten kann.

Z.B. auf Kaffee. Lakritz. Und seit vier Monaten auch wieder auf Fleisch.

Nun, Letzteres fällt mir ja bekanntlich nicht so schwer. Nach eine dreijähriger Pause, bin ich also wieder zum Vegetarismus übergewechselt. Und da gehöre ich auch hin. Das fühlt sich zumindest für mich richtiger an.

Aber im Ernst: ohne Kaffee? Ich warte immer noch vergeblich darauf, dass mir das nichts ausmacht… :-(

Seit einem Monat bin ich auch wieder allein und dadurch nach Bissendorf gezogen. Schöne Ecke hier in der Wedemark. Und auch nicht so weit von meinen Töchtern weg.

Aber genug von mir. 😉

Paul McCartney bringt nächsten Monat auch ein neues Album heraus. „New“ heißt es. Der Name gefällt mir. Wobei wir wieder bei mir wären. Neu sind nicht nur meine Lebensumstände, sondern auch meine Lust auf Blogs. 😉

Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt. 😉

Es ist Zeit, Zeit zu haben!

„Irgendwann wirst du wach und stellst fest, dass du keine Zeit mehr hast, die Dinge zu tun, die du immer machen wolltest, wenn du Zeit hast.“ So etwas ähnliches hat wohl mal Paulo Coelho gesagt, habe ich neulich gelesen. Da war allerdings mein Entschluss schon gefasst, dass diese Zeit – eben Zeit zu haben! – für mich nun gekommen ist.

Denn wenn man neun Jahre in einer Coverband spielt, verliert man leicht aus den Augen, dass man eigentlich auf dieser Welt ist, um kreativ zu sein. Um neue Musik zu schaffen. Zumindest hat sich mein Leben bisher 49 Jahre lang so angefühlt. Dann muss da schließlich auch etwas dran sein.

Nun habe ich also mein mühsam erspartes und, mit der oben erwähnten Coverband, erspieltes Geld zusammengekratzt und ein kleines Heimstudio eingerichtet. Für die nächsten zwölf Monate werde ich versuchen, wieder dort anzuknüpfen, wo ich irgendwann den Faden für mich verloren habe.

Mein Plan besagt zwar, dass ich an meinem 50. Geburtstag einen Tonträger in der Hand halten möchte, aber für mich ist eher der Weg das Ziel. Zu schreiben, zu komponieren, etwas entstehen zu lassen, wo vorher nur ein musikalischer Gedanke war, das war schon immer meins.

Und wenn es dann halt noch etwas länger dauert, bedeutet das wahrscheinlich nur, dass ich so viel Spaß daran hatte, dass ich es einfach noch nicht enden lassen möchte. 😉

Wer mehr darüber erfahren und „miterleben“ möchte, kann das ausführlich auf dem Bandaccount bei Facebook oder etwas komprimierter auf der Carlini-Website.

Die Ware Musik

Der gute Sven Regener hat einen Sturm der Entrüstung losgetreten mit seinem Interview zum Thema Urheberrecht mit Bayern-2-„Zündfunk“-Autor Erich Renz. Denn Sven wird derzeit ins Gesicht gepisst. Offenbar von allen. Von den YouTube-Usern und der Gesellschaft im allgemeinen. Und um nicht uncool dazustehen, regt er sich eben medial ein wenig auf. Am Rande auch über die Piratenpartei. Lustig.

Hier mal das Interview:

Sven Regener’s Wutrede

Hr. Regener möchte offensichtlich – plakativ, mit markigen Worten á la BILD – auf ein Problem aufmerksam machen, das ihm auf der Seele oder mehr noch auf der Brieftasche liegt. Dumm nur, dass er seine Argumentation nicht zu Ende gedacht hat.

Denn jeder User von YouTube bezahlt schon für die Inhalte. Nämlich über die GEZ. Vergleichbar mit dem Eintritt in ein Museum, in dem ich mir die großen Meisterwerke der Künstler anschauen kann, begleiche ich mit dieser Gebühr die Nutzung an visuellen und akustischen Angeboten im Fernsehen, im Radio UND im Netz.

Dass der Künstler dabei vielleicht leer ausgeht, ist offensichtlich der Gebührenverteilung der GEZ geschuldet, nicht dem Konsumenten.

Denn grundsätzlich hat die Wutrede des Hr. Regeners ja einen wahren Kern. Aber wie soll man die Künstler vergüten? Die GEMA macht vor, wie man es NICHT machen sollte. Ich bin aus dieser Gesellschaft ausgetreten, nachdem sie immer noch ihren jährlichen Obolus von 25 Euro von mir haben wollte, obwohl ich Tausende Verkäufe und jahrzehntelange Mitgliedschaft vorweisen konnte. Ihr also schon genug eingebracht habe. Aber das registriert die GEMA mit ihrem indiskutablen Verteilungsschlüssel nicht mal.

Warum regt sich Hr. Regener dann also über seine Fans auf? Denn genau die sind es, die seine Werke „umsonst“ aus dem Netz saugen. Aus schlechtem Gewissen heraus, werden diese nun sicher nicht hingehen und alle „Element-of-Crime“-CDs kaufen. Sie werden sich evtl. sogar abwenden von Hr. Regener. Vielleicht ist es einfach cleverer, es als Promotion zu sehen und zu hoffen, dass ein paar Fans mehr kommen beim nächsten Konzert.

Aber auf ein Happy end würde ich nicht setzen – mein letztes Album lief ja nachweislich fünf Jahre im städtischen Kino. Jeden Tag vor der Abendvorführung im größten Saal. Fünf Jahre. Jeden Tag. Ich habe allerdings auch nicht mehr Leute in den Konzerten gesehen und … – natürlich auch von der GEMA keinen Cent dafür bekommen.

Plattenfirmen sind wichtig? Für wen, mein Gott? Wir brauchen Promotion, Werbung und jemand, der uns und unsere Musik öffentlich platziert. Ein paar Konzerte schaden auch nie. Die Musiker sollten sich emanzipieren von der Industrie. Ihre Musik selbst auf ihrer Homepage anbieten. Mag sein, dass sie nur noch einen Bruchteil von den Verläufen haben werden wie früher. Aber dafür gehört ihnen die komplette Einnahme. Und nicht nur 5 Cent an einem Song.

Ich denke, das Modell könnte sich rechnen.

Jetzt geht’s endlich los!

Ich hatte wirklich vor, alles aufzuschreiben, mich einzumischen und aufzuklären. Aber es ist das passiert, was ich nie für möglich gehalten habe! Der Winter schoss an mir vorbei! :-)

Was mache und nehme ich mir nicht jedes Jahr vor, um möglichst so schnell es geht an den Monaten vorbei zu kommen, die hier nicht genannt werden dürfen. Die vier Monate, die mir vor Kälte, Dunkelheit und Ekel ein Gräuel sind. Aber in diesem Winter waren Du-weißt-schon-welche so schnell Historie, dass selbst ich es nicht für möglich gehalten habe. Heute ist schon der 26. des letzten Nichtgenannten! Wobei wir dieses Jahr ja noch einen Zuschlag bekommen – Schaltjahr. :-(

Aber ich will mich nicht beschweren. Kaum Kälte, wenn wir mal von der vor drei Wochen absehen, und überhaupt kein weißes Zeugs auf der Straße und überall.
Es kann es doch nur ein gutes Jahr werden. :-)

Die Zeichen stehen offensichtlich auf Grün für dieses Jahr. Sogar den Bundeskollektorpräsident Wulff sind wir losgeworden! Wahrscheinlich auch ein im Winter Geborener. Wobei er sowieso nie wirklich in unserer Welt angekommen ist. Der Typ meint allen Ernstes, diese Amigo-Geschichten sind seit den seligen Strauß-Tagen irgendwann mal legalisiert worden. Nein, sind sie nicht, Mann! Der Typ hat somit die Rückversetzung in die Hauptschule – Prüfungsfach „Werte und Normen“! – mehr als verdient.

Aber kommen wir zu etwas Unangenehmem: Mein Urlaub ist heute zu Ende gegangen! Zwei Wochen! Genauso schnell vergangen wie der Winter.

Die zukünftig beste Ehefrau von allen war mit mir auf einer Liebesreise in Paris. Jawohl. :-)

Na, zumindest war es so geplant. Es kam etwas anders…

Aber ich will mich nicht beklagen, Paris ist schon schön. Aber so wie in jeder Großstadt stören nur die Menschen darin! Ich habe es nicht für möglich gehalten, wie unfreundlich eine ganze Stadt sein kann. Glaubt mir, ich hätte für ein Lächeln bezahlt! Aber der Kaffee war mit durchschnittlich 4,50 EUR schon so teuer, dass mir das Geld knapp geworden wäre. So umgaben wir uns halt mit unfreundlichen Menschen. Ich vermute allerdings, dass man auch mit Geld keine Freundlichkeit in der „Stadt der Liebe“ bekommen würde.

Aber der Eiffelturm ist cool! 😉

Ja, und überüberübermorgen ist schon März! Der Frühlingsmonat! Zumindest überwiegend. JETZT freue ich mich auf das Jahr. :-)

2012 kann kommen! :-)

Das Horoskop bin ich

Geschafft! Wir haben das Jahr 2012 erreicht. Das letzte, wie man so sagt. Am 21. Dezember diesen Jahres ist ja Ende im Gelände, Schicht im Schacht, Aus die Maus. Wissen wir ja.

Schauen wir also nun ein letztes Mal auf die Orakel des vergangenen Jahres. Ich habe es angekündigt, und so ist es geschehen:

Liebe und Partnerschaft

Das Zusammenleben erreicht den Punkt des Alltäglichen, wir diskutieren emotional ausgeprägt über den Hochzeitstermin, doch danach ist alles eitle Freude.

Wir haben nicht über den Termin gesprochen, wir legen ihn dann fest, wenn wir Sponsoren gefunden haben, die uns für ein paar Werbeeinblendungen (Z.B. „Marino, möchten Sie die hier anwesende Kerstin zur Frau nehmen, sie achten, lieben und ihr eine Miele 1714 WCS Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von 6 kg und 1.400 Umdrehungen für jetzt nur noch 799 EUR kaufen?“) die Hochzeitsfeier finanzieren. Das Zusammenleben war wie bei jedem Paar von ein paar Missverständnissen und jeder Menge Übereinstimmungen geprägt und hat wie bei jedem Paar nach über einem Jahr jetzt tatsächlich den Punkt des Alltäglichen erreicht. Und den finde ich persönlich sehr angenehm. :-)

Geld und Beruf

Im März habe ich Urlaub, also verpasse ich beruflich offensichtlich eine super Chance. Eine große Investition plane ich grundsätzlich für jedes Jahr, das könnte allerdings zur Pleite führen. Muss aber nicht.

Die Aussage war widersprüchlich, was bei Astrologen öfter der Fall ist. Ich habe also auf größere Investitionen verzichtet und bin nicht Pleite gegangen. Von daher habe ich offensichtlich sehr umsichtig gehandelt. Hätte ich allerdings Geld gehabt, das ich hätte investieren können, wäre ich jetzt vielleicht schon Millionär. Ich sehe das jetzt doch ein wenig ambivalent. 😉

Gesundheit und Wohlbefinden

Leb anständig, nähre dich redlich und blablabla …

Ach, das war ja die große Wortblase. Ja, ich habe alle Vorsorgetermine wahr genommen, habe nicht einmal übermäßig Alkohol getrunken und regelmäßig Sport getrieben. Ich bin vielleicht auch deshalb vor jeglicher Krankheit verschont geblieben. Nicht mal einen Schnupfen. Also resümiere ich: Es war ein tolles Gesundheits-Jahr! :-)

Da nun die Erfahrung mit dem letztjährigen Horoskop so enttäuschend war, verzichte ich mal auf einen Blick ins Jahr 2012. Obwohl, gelesen habe ich es ja. Es steht tatsächlich so ungefähr das Gleiche drin, wie im letzten Jahr für den Steinbock. 😉

Also frage ich einfach meinen Bruder, wie das Jahr 2011 für ihn war, dann weiß ich, was 2012 auf mich zukommt. 😉

Ob ich jetzt ein wenig provoziere? Ja. Denn ich bin der Meinung, man ist selbst verantwortlich für sein Leben. Und ob man investiert oder spart, heiratet oder sich scheiden lässt, Sport treibt oder vorm Fernseher sitzt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und dann stehen die Sterne für jeden eben so, wie es zu erwarten war.

Ergo: Bestimme selbst dein Glück, dann muss dir keine deuten… 😉

2011 – der Rückblick

Kaum hat man sich versehen, ist das Jahr auch schon wieder rum. Was blieb denn so in Erinnerung? Was möchte man schnellstens vergessen? Mein ganz persönlicher Rückblick.

Die ersten drei Monate brachten mir die wahre Erkennnis – mal abgesehen von ein paar politischen (die sich mittlerweile allerdings schon wieder überholt hat) und natürlich auch geschlechterbezogenen Feststellungen. Denn zusammengefasst kann ich behaupten, dass drei Monate Urlaub in der Theorie der Himmel auf Erden sein kann, wenn man sie allerdings mehr spontan und eher unvorbereitet angeht, sind sie sehr kurz und außer Seele-baumeln-lassen hat man anschließend nichts auf der Habenseite.

Na gut, Ägypten und die Türkei waren coole Urlaube, aber dazu braucht man ja nur maximal einen Monat Urlaub, nicht drei. Und wenn Probleme mit dem Finanzamt hinzukommen, hat man dann auch nicht uneingeschränkt Spaß.

Offenbar haben mich diese drei Monate innere Einkehr zur Reflexion über Spiritualität und Religion gebracht. Einmal mehr. Von daher hat sich die freie Zeit sogar im April noch bezahlt gemacht.

Allerdings war danach mein geistiger Höhenflug schon wieder beendet. Klar, so ein Langzeiturlaub hält halt auch nicht lange vor. Bei den typischen Zwei-Wochen-Freizeiten ist man am ersten Arbeitstag ja auch nach etwa drei Stunden schon wieder urlaubsreif. Jeder weiß das. Deshalb hatte ich dann auch im Juni nur noch mit den Niederungen der menschlichen Natur zu kämpfen.

Aber in spiritueller Hinsicht war das Jahr für mich wirklich ein sehr wichtiges und erkenntnisreiches.

Mein Zuhause habe ich im Sommer auch gefunden. Nicht nur das geistig-spirituelle, auch das meines Blutes und mein emotionales.

Der Herbst war wie immer sehr schnelllebig, mit wenig Zeit zur literarischen Manifestation meiner Seele – wenn man diesen Blog so nennen darf. 😉

Aber die kleine Geschichte um das Transportunternehmen Hermes behalte ich zumindest mit einem kleinen Grinsen in Erinnerung.

Was nun folgt ist der Winter. Kalendarisch haben wir ihn ja schon seit ein paar Tagen, meteorologische lässt er noch auf sich warten. Temperaturen so um die 10 Grad sind ein Winter nach meinem Geschmack. Noch sechs Wochen weiter so, dann haben wir es geschafft. Ich hasse halt Schnee!

In diesem Sinne, guten Rutsch! 😉

Die Party beginnt!

Ich weiß, ich weiß, ich habe die Fortsetzung des Hermes-Drama vermissen lassen. Aber dazu hatte ich einen guten Grund. Es war November. Ihr wisst schon. 😉

Zudem gab es wirklich nichts Positives zu berichten über den Abschluss dieses Transports zwischen den Welten. Wirklich nicht. Hermes hat am Montag nämlich tatsächlich nicht geliefert. Am Dienstag dann. Wir wussten inzwischen auch was „ocr“ bedeutet. Sowas wie Empfängerwechsel. Also statt an mich in Neustadt ging die Sendung an mich in Neustadt.

Ich weiß.

Hermes versteht das aber.

Die Krönung war jedoch die Antwort auf mein Schreiben. Sie entschuldigten sich für die späte Lieferung mit einem kleinen Geschenk: Einem Gutschein über ein Päckchentransport deutschlandweit.

Mit Hermes!?

Ja, die witzigsten Pointen schreibt eben das Leben. :-)

Aber ich war beim November. Eigentlich ja der „Mese non grata“, den ich einfach so still schweigend an mir vorüber ziehen lassen wollte. Aber es ereigneten sich in diesem Monat auch mal ganz schöne Dinge. Musikalische. Am 23. November nämlich saß ich mit Produzent Tommy Newton in der „Area 51″, einem Studio in Wathlingen, und durfte für das neue „UFO“-Album „Seven Deadly“, das am 24. Februar 2012 erscheint, bei ein paar Songs die zweite Stimme singen. Auf das Ergebnis bin ich natürlich mächtig gespannt.

Aber auch „Carlini“, die Band, soll es wieder geben. Nachdem Steven und ich jetzt schon zwei kurze Gigs gespielt haben, wird es nun wieder eine Fünf-Mann-Band. Näheres erfahrt ihr natürlich unter der Website und hier bei Facebook.

Und auch „Sugarplumfairy“ wird ab sofort ein paar neue Nummern ins Programm aufnehmen für die 2012er Konzerte, außerdem erscheint im Januar die neue Mp3-Collection „Locked up in chains“, auf der alle 50 bisher eingespielten Songs gesammelt wurden. News gibt es auch unter der Website und bei Facebook.

Mein Engagement für „Rock City“ habe ich jedoch in diesem Monat eingestellt. Alles kann man eben nicht machen. Es gibt halt eine ganze Menge Projekte und Vorhaben für 2012. Aber ich bin ja noch jung, habe den Kopf voller Ideen und irgendetwas treibt mich offensichtlich immer noch an. Wäre interessant zu erfahren, wie es wäre, keine Pläne mehr zu haben.

Nein, will ich gar nicht wissen. Ihr wahrscheinlich auch nicht. 😉

Zumindest ist der November jetzt fast geschafft und es stehen uns elf Monate der Glückseligkeit , des Vergnügens und der lustvollen Party ins Haus. Und nächstes Jahr ziehen wir durch bis zum 21. Dezember. Versprochen! :-)

Transporte im Hier und Dort

Manchmal wird eine stressige Phase in einem Menschenleben durch Highlights – hier negative – noch zusätzlich unangenehm. Einer dieser speziellen Momente ereignete sich wieder in dieser Woche. Da muss dann halt auch mal Zeit sein, eine Mail zu schreiben. Um auf solche Umstände hinzuweisen.

Deshalb hier jetzt meine Mail von Freitag Abend an Hermes. Das Schicksal wollte es so, dass ich mit eben diesem Transportunternehmen ein Paket erhalten soll.

Liebes Hermes-Team,

ich weiß nicht, wie Sie es mit der Kundenzufriedenheit oder -meinungen so handhaben, aber ich versuche Ihnen einfach mal ein Feedback zu der o.g. Sendung zu geben.

Am Montag wurde in Essen ein Paket für meine Frau und mich aufgegeben. Das wurde in Ihrer Sendungsverfolgung auch etwas später so hinterlegt. Offenbar war die Weiterleitung an eine unbenannte Stelle am Tag darauf genug der Aufregung für meine Sendung. Denn seither sehen und hören wir nichts mehr. Weder von Ihnen persönlich noch im Ihrem Sendungstracking (s. Anlage – von heute Abend!).

Am Mittwoch fragten wir schon das erste Mal nach, da konnte man noch nichts sagen, da im Computer noch nichts hinterlegt war. Am Donnerstag, nach weiteren zwei Telefonaten – die bei Ihnen bekanntlich 0,60 EUR die Minute kosten – wussten wir auch nicht viel mehr, außer, dass auch Ihre Mitarbeiter nicht wussten, wann das Paket in einer „Packstation“ ankommen würde. Was diese zu bedeuten hat, kann ich nur mutmaßen.

Heute Früh nun, war man sich bei Hermes sicher, dass die Sendung heute in der Auslieferung wäre. „Bis 19 Uhr“ hieß es. Auch diesmal blieb meine Frau den ganzen Tag zu Hause, um auf den Hermes-Wagen zu warten.

Um 18:30 Uhr konnte ich dann heute Ihre Mitarbeiterin Angelika Bauer (?) telefonisch erreichen. Sie erklärte mir, dass kein Wagen in Neustadt unsere Sendung an Bord hätte und auch nicht damit gerechnet werden könne, dass das Paket heute noch zur Auslieferung käme. Denn es würde ja gar keine Adresse hinterlegt sein. Nur „Neustadt“. Und irgendetwas mit „ocr“.

Ich gebe zu, dass ich mich bisher noch nicht mit Ihrem Unternehmen beschäftigt habe, da ich jedoch in einem ähnlichen Gewerbe tätig bin, dachte ich mir, das kann ja so anders nicht sein.

Aber offenbar läuft ein Transportweg bei Ihnen anders als bei anderen. Denn erst wird das Paket angenommen. Eine Adresse ist dabei nicht notwendig, eine ungefähre geografische Lage – wahrscheinlich nach Ihren sogenannten „Packstationen“ orientiert – reicht erstmal. Dann wird abgeholt und weitergeleitet, bis das Packstück … – vermisst wird! Vier Tage von Essen bis nach Neustadt a. Rbge. – da hätte man das Paket locker auch per Fahrrad zustellen können.

Aber bei der Zustellung sind wir ja noch nicht. Es ist ja noch „ocr“ – was auch immer das bedeutet. Das konnte mir Ihre Mitarbeiterin auch nicht recht erklären.

Sie: „Es ist auf ‚ocr'“.
Ich: „Kann ich es denn von irgendwo abholen?“
Sie: „Nein, das können Sie nicht abholen.“
Ich: „Warum? Ist es nicht mehr auf diesem Planeten?“
Sie: „Nein, es ist auf ‚ocr’!“
Ich: „Ach so.“

Sie merken schon, ich hatte ein ausgeprägtes Kommunikationsproblem mit Ihrer Kollegin. Fakt ist jedoch, das Packstück befindet sich irgendwo in einer Packstation, also wohl so eine Art Zwischenwelt, und niemand – außer vielleicht Trolle und Magiere – haben Zugriff darauf. Es ist ja auf „ocr“! Die gute Frau war sich jedoch sicher, dass es am Montag in der Auslieferung wäre. Sie gab unsere Adresse in den Computer ein. Oder in eine Glaskugel.

Denn die hatte offenbar der Kollege heute Morgen, der die Zustellung nämlich bis heute 19 Uhr zusagte. Ohne zu fragen, wo wir im materiellen Raum dieser Erde zu finden wären.

Allein die Aussage, dass es „irgendwann zwischen 8 und 19 Uhr“ zugestellt wird, ist eine weitere Herausforderung an unsere Geduld, die sie eigentlich nur mit einer Gutschrift über etwa 10 EUR, als Entschädigung für die geführten Telefonate, wieder gutmachen könnten. Oder denken Sie sich einfach etwas anderes aus. Auch für die vielen Stunden, die wir hier in der Wohnung auf sie gewartet haben.

Was wir am kommenden Montag natürlich wieder machen werden. Denn was wir auf jeden Fall vermeiden wollen, ist, dass die Sendung, wenn sie denn nun schon nach einer geschlagenen Woche wieder ins Diesseits zurückgekehrt ist, wieder in die Welt der Feen und Elfen zurückgleitet.

Oder, Gott bewahre, wieder auf „ocr“ springt!

In der Hoffnung, am Montag irgendwann zwischen 8 und 19 Uhr das Paket entgegen nehmen zu können, verabschiede ich mich mit dem Wunsch eines schönen Wochenende für Sie und all Ihre Mitarbeiter im Hier und Dort,

Marino Carlini

Hopefully noch to be continued …