Brut

Zwang der Evolution: Von einer Generation zur nächsten

Seit Jahrtausenden ist es in den menschlichen Genen verankert, dass der Homo Sapiens sich fortpflanzen muss. Ja, ja, nicht nur der Mensch, natürlich auch die Tiere und anderes Gezuppel. Doch wir sind hier nicht im Biologieunterricht. Werfen wir also unseren Blick auf die menschliche Gattung. Nicht unbedingt das Ritual und der Akt als solches, darüber gibt es im Netz ja genug nachzulesen und -sehen. Wir wollen uns hier und jetzt im Besonderen auf die Nachkommenschaft eines einzelnen Erdenbürgers eingehen. Auf meine. Richtig.

 

Carina Da wäre als erstes Carina, geboren am 6. Juni 1987. Ein aufgewecktes Kind, das ihrem Vater strikt untersagte, ältere Fotos zu verwenden. Als Teenager denkt man halt noch etwas differenzierter über seine Vergangenheit. Als Twen, der sie mittlerweile ist, offensichtlich immer noch. Also einigten wir uns auf von ihr selbst ausgewählte Fotos. Ein guter Kompromiss. Zwar nicht für mich, aber so trage ich zumindest nicht die Verantwortung für die abgebildeten Bilder.

 

Carina ist musisch begabt, künstlerisch ambitioniert und phlegmatisch veranlagt. Dummerweise versteht sie letzteres mittlerweile. Aber sie ist nunmehr zu alt, um sich darüber aufzuregen. Oder sie glaubt, ICH wäre zu alt, und sie müsse schon Nachsicht üben. Mädchen sind grundsätzlich mal stressfreier als Jungen. Ich kann das vergleichen, ich war schließlich auch mal ein Junge. Dummerweise wussten das meine Töchter nicht. Sie glichen das Unverhältnis aus. ;-) Carina

Trotzdem ist Carina folgsam, brav, hilfsbereit und xxx. (Das Letzte konnte ich auf deinem Zettel nicht entziffern, Carina!)

Sie geht derzeit in die IGS Langenhagen und wird dort auf das Leben vorbereitet - als wenn die Schule dafür die richtige Institution wäre. ;-) Viele behaupten ja, Kindern beizubringen, dass es mehr einbringt, seinen Charakter zu schulen als coole Attitüde an den Tag zu legen, sei ungefähr so erfolgversprechend, wie zu versuchen, einem Hund das sprechen beizubringen…

Charly Charlene, genannt Charly, wurde am 13. Dezember 1991 geboren. Nicht so tough wie ihre große Schwester, dafür verträumt und – man staune, bei dem Vater! – praktisch begabt. Wie man aus einer Steichholzschachtel und zwei alten Babyzellen-Batterien einen prima Fluxkompensator macht, wissen nur Emmitt Brown, MacGyver – und Charly!

Mit der oben genannten Ausnahme stellt sie so ungefähr das weibliche Pendant zu ihrem alten Vater dar. :-)

Stimmt, darauf hat die Welt sicher gewartet! ;-)

Die “Kleine” hat nun auch ihrer Pubertät überstanden.  Charly Sie war wesentlich angenehmer als ihre Schwester in dieser kritischen Phase ihres Lebens. Glück für die Erziehungsberechtigten. So ist sie pflegeleichter und hört ab und an mal auf die Worte ihres Vaters. Zumindest bildet sich dieser das ein. ;-)

 

Zurückblickend auf die Kinderzeit der beiden, kann man feststellen, dass das in der “Fibel für junge Eltern” irgendwie alles anders geschrieben stand. Aber die Realität holt alle Eltern irgendwann einmal ein. Na ja, und vielleicht war diese Zeit für unsere Eltern auch nicht unspannender… ;-)

 

Und hier jetzt noch ein paar von den Töchtern unauthorisierte Fotos: ;-)

 

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