<?xml version="1.0" encoding="latin1"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>Carlini Channel</title>
	<atom:link href="http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.marinocarlini.de</link>
	<description>Marino Carlini's Netztagebuch</description>
	<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 07:18:55 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Sommermenschen und Vuvuzelas</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=769</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=769#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 07:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=769</guid>
		<description><![CDATA[Es ist schon ein wahres Kreuz mit dem Sommer. Da warten alle monatelang auf ein paar Sonnenstrahlen, auf Seewetter und lange, warme Abende, doch kaum ist es dann soweit, fangen alle an zu stöhnen, wie heiß es wäre und überhaupt, man möchte doch bitteschön jetzt sofort den Herbst. 
Den Menschen kann man es eben nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein wahres Kreuz mit dem Sommer. Da warten alle monatelang auf ein paar Sonnenstrahlen, auf Seewetter und lange, warme Abende, doch kaum ist es dann soweit, fangen alle an zu stöhnen, wie heiß es wäre und überhaupt, man möchte doch bitteschön jetzt sofort den Herbst. </p>
<p>Den Menschen kann man es eben nie recht machen. Vergessen sind die langen Monate der Kälte Anfang des Jahres. Der gefühlte siebenjährige Winter bis in den April hinein. </p>
<p>Nein, ich will 30 Grad! Ich will schwitzen und ich will Hitze im Büro und zu Hause! Das ist mir alle Mal lieber als Wind, Regen oder gar Kälte und Frost. Ich bin ein Sommermensch! Jawohl. Ich gehöre eigentlich in die Südsee oder wo halt immer so 30 bis 35 Grad herrschen. Meinetwegen auch ohne Klimaanlage.</p>
<p>Apropos Klimaanlage. In einem Feldversuch unserer Firma beobachten wir Angestellten derzeit wie sich ein mobiles Einsatzkommando der Klimaregulierung, von uns spöttisch auch &#8220;Väterchen Frost&#8221; genannt, in unserem 100 Quadratmeter großen Büro abmüht, die Temperatur unter 30 Grad zu halten. Natürlich erfolglos. Diese kleinen Klimaanlagenimitate für 299 EUR aus dem Baumarkt sind vielleicht für kühle Kellerräume, nicht größer als eine Hundehütte, geeignet, aber sicher nicht für Großraumbüros. </p>
<p>Na ja, das wussten wir natürlich. Aber wir konnten das Angebot unseres Chefs, das durch den Betriebsrat gefordert wurde (*räusper*), natürlich nicht ablehnen. Und wenn man direkt davor steht, ist es auch wirklich ganz angenehm. Nun, bei 33 Grad jeden Tag am Schreibtisch, gönnt man sich halt mal eine solche Bildschirmpause vor dem Püster.</p>
<p>Aber der Alltag ist nicht nur auf Grund der Hitze für meine Kollegen trostlos, sondern ich bemerke zunehmend, wie der Fußballentzug den Leuten zu schaffen macht. Deutschland ist ja wieder nur Dritter geworden, Spanien verdienter Weltmeister, die Spiele sind alle gespielt, das Bier ist getrunken, die Vuvuzelas sind wieder in der Abstellkammer. </p>
<p>Wobei ich gespannt auf die kommende Saison bin, ob diese elendigen Tröten wieder hervorgekramt werden und mit in die AWD-Arena genommen werden. Ich stelle mir gerade vor, ich bin im Stadion, verfolge ein Spiel meiner 96-Helden und neben mir bläst jemand in eine schwarz-rot-goldene Vuvuzela. Nun, ich stelle mir so ein Halb-Meter-Gerät in den Darmwindungen eines Menschen sehr schmerzhaft vor. Wäre aber ein guter Kompromiss, er könnte nach ein paar Bier zumindest noch &#8220;Alte Liebe&#8221; blähen&#8230; <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nein, ich bin gar nicht so brutal. Besonders derzeit nicht, da heute wieder 30 Grad und morgen noch mehr erwartet werden. Ich bin ruhig, ausgeglichen und bester Laune. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Leben ist so schön! <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=769</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Fußball oder was?</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=765</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=765#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Sport]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=765</guid>
		<description><![CDATA[Schon wieder Pause! Ist doch so wie vor vier Jahren, immer wenn wir gerade so schön drin sind im Geschehen, gibt es einen mir völlig unverständlichen Ruhetag. Oder gleich mehrere. Hat sich da in den vergangenen vier Jahren eigentlich keiner Gedanken drüber gemacht?!
Fußballfans denken ja bekanntlich in Spielen. Am &#8220;Brasilien gegen Chile&#8221; sagte ich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Pause! Ist doch so <a title="Endlich Pause!" href="http://www.marinocarlini.de/?p=263" target="_blank">wie vor vier Jahren</a>, immer wenn wir gerade so schön drin sind im Geschehen, gibt es einen mir völlig unverständlichen Ruhetag. Oder gleich mehrere. Hat sich da in den vergangenen vier Jahren eigentlich keiner Gedanken drüber gemacht?!</p>
<p>Fußballfans denken ja bekanntlich in Spielen. Am &#8220;Brasilien gegen Chile&#8221; sagte ich noch zu meiner Herzdame, ich komme um &#8220;Spanien gegen Portugal&#8221; zu dir, um &#8220;Japan gegen Paraguay&#8221; bin ich noch bei Thomas. Ich bin zwar nicht sicher, ob SIE mich am Montag verstand, doch meine Artgenossen hätten ohne auf den Kalender zu schauen, wie aus der Pistole geschossen bemerkt, &#8220;jepp, Dienstag, 20:30 Uhr bei ihr, 16 Uhr noch bei ihm.&#8221;</p>
<p>Wir leben eben den Fußball zu solch hochbrisanten Zeiten. Wir schauen nur Fußball. Wir reden nur Fußball. Und leiden Fußball - bei den Enttäuschungen dieser WM, wie beispielsweise beim Anblick von Cristiano Ronaldo und Wayne Rooney. Lionel Messi hat bisher auch nicht die Soccer-Welt aus den Angeln gehoben. Wir können also auch Fußball warten. Eben auf die Geniestreiche der Protagonisten dieses Turniers.</p>
<p>Und parallel dazu einigen sich die Politiker traditionell auf einige &#8220;Akzente auf der Ausgabenseite,&#8221; wie Frau Merkel es formulierte. Kürzungen beim Elterngeld, bei &#8220;Hartz IV&#8221; und überhaupt im Sozialwesen. Ist ja ungefähr so überraschend wie ein Elfer nach einem Foul im Strafraum. Um halt im Bild zu bleiben.</p>
<p>Nach der WM werden wir wieder unsere Augen öffnen und feststellen, dass sich die Welt weitergedreht hat außerhalb der Fußballwelt. Und sie dreht sich weiter in die falsche Richtung. Wobei das Bundestrainer&#8230;äh,&#8230;präsidentenamt für Herrn Wulff ist nicht das Schlechteste, was uns widerfahren könnte. So sind wir den Mann endlich sowohl in der Landes- als auch in der Bundespolitik los. Nachdem Roland Koch schon den Weg frei gemacht hat für eine bessere Politik, bleiben unserer Bundeskanzlerin ja jetzt nur noch &#8220;Ergänzungsspieler&#8221;, um immer noch im bekannten sportlichen Bild zu bleiben.</p>
<p>Aber das ist ja nicht das Problem von Jogi Löw. Also den richtigen Bundeschef. Aber wie komme ich immer wieder auf Fußball? Weil der erwachsene Mann halt generell alle sieben Minuten an Fußball denkt. Oder war es Sex? Das würde allerdings auch das schlechte Abschneiden meiner Italiener erklären. Aber darüber möchte ich lieber den Mantel des Schweigens hüllen.</p>
<p>Ich werde die zwei Tage Pause jetzt also wie ein Mann überstehen und mich auf die Viertelfinale vorbereiten.</p>
<p>Wer steht bei der Bundespräsidentenwahl eigentlich gerade im Finale??? Also ich wette auf Christian Wulff als Präsidentenpokalsieger! <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=765</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Da isser wieder</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=763</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=763#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 18:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=763</guid>
		<description><![CDATA[Doch, doch, ich hätte eine Menge zu sagen gehabt, aber dafür hätte ich eine Menge mehr Leben haben müssen. Wenn man nämlich die meiste Zeit gar nicht zu Hause ist, muss man priorisieren. 
Darin bin ich besonders gut. Manche Sachen vermisst man zwar, aber kann sie einfach nicht aufrecht erhalten. Andere Sachen fallen weg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, doch, ich hätte eine Menge zu sagen gehabt, aber dafür hätte ich eine Menge mehr Leben haben müssen. Wenn man nämlich die meiste Zeit gar nicht zu Hause ist, muss man priorisieren. </p>
<p>Darin bin ich besonders gut. Manche Sachen vermisst man zwar, aber kann sie einfach nicht aufrecht erhalten. Andere Sachen fallen weg und man merkt, dass man sie nie wirklich gebraucht hat.</p>
<p>Das Leben findet seinen eigenen Weg. </p>
<p>Und der meines Lebens verläuft gerade in nordwestlicher Richtung. Spannend, wie sich so ein Lebensmittelpunkt langsam aber stetig verlagert. </p>
<p>Schade, rückblickend gesehen, ist, dass vieles unerwähnt und –kommentiert blieb in jüngster Zeit. Gerade so in politischer Hinsicht. Aber irgendwann habe ich mir gesagt, „never change a running system!“ Und wenn ich auf den Niedergang der Bonzenpartei schaue und meinen Anteil daran hatte, in dem ich eben NICHTS dazu sagte, dann fühlt sich das gut an. Also werde ich auch zukünftig nichts dazu sagen. </p>
<p>Oder doch. Mal sehen. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber besonders im persönlichen Bereich ist es schade, später nur eine leere Phase in seinem Web-Tagebuch vorzufinden. Gerade, weil ich in dieser Zeit erfolgreich eine Ernährungsumstellung hinter mich gebracht habe, im Mai schon wieder im Urlaub war und überhaupt sehr viele persönliche Erfahrungen gemacht habe, die mir hoffentlich dann eben auch ohne schriftliche Hinweise im Gedächtnis bleiben.</p>
<p>Ach, und zu Lena habe ich ja auch nichts gesagt. Und zu Christian Wulff nicht. Und und und. </p>
<p>Aber ich hole das nach. Es steckt ja alles noch in mir drin. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fangen wir doch einfach mal demnächst an mit …</p>
<p>… der Fußball-Weltmeisterschaft! <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=763</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Erkenntnisse (adv. Edition)</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=761</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=761#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 14:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=761</guid>
		<description><![CDATA[Ach, schon wieder fünf Wochen her, dass ich mir ein paar Zeilen gegönnt habe. Die Zeit rennt halt. Es passiert jedoch zuviel, als dass ich es nicht notieren wollte. Aber dazu muss man ja nicht nur die besagte Zeit, sondern auch die Muße haben. Habe ich aber nicht. Obwohl mir tatsächlich vieles derzeit durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, schon wieder fünf Wochen her, dass ich mir ein paar Zeilen gegönnt habe. Die Zeit rennt halt. Es passiert jedoch zuviel, als dass ich es nicht notieren wollte. Aber dazu muss man ja nicht nur die besagte Zeit, sondern auch die Muße haben. Habe ich aber nicht. Obwohl mir tatsächlich vieles derzeit durch den Kopf geht. </p>
<p>Nicht nur sportlich. Schumi ist immerhin zurückgekehrt, gell? Oder politisch. Aber was soll ICH das jetzt noch alles herunterschreiben, wenn die schwarzgelbe Regierung genug dafür tut, dass es selbst von den verschlafensten Journalisten bemerkt und notiert wird. Lassen wir also Guido und Co. weiter sich selbst demontieren. So kann ich mich ganz auf andere Sachen konzentrieren. Zum Beispiel auf mich. </p>
<p>Denn ich haue mir ja mittlerweile auch wieder den Wanst mit Tieren voll. Und ich muss sagen, so schnell es mit der Umstellung auf die vegetarische Lebensweise vor neun Jahren funktionierte, so schnell habe ich mich daran gewöhnt, wieder Fleisch zu essen. Geht eigentlich ganz einfach: Mund auf, Tier rein, kauen und runterschlucken. </p>
<p>Nein, Gewissensbisse habe ich dabei auch keine. Ich BIN so oberflächlich! Wenn ich gute Gründe für irgendetwas habe, dann sehe ich auch keine moralische Veranlassung es mir zu verkneifen oder krampfhaft nach Auswegen aus dem scheinbaren Dilemma zu suchen. Nö, kein Dilemma. Ich entspreche nur unserer Natur. Und schütze mich vor ernährungsbezogenen Nachteilen gegenüber meinem Körper. </p>
<p>Aber ich muss mich dafür ja auch nicht rechtfertigen und komme deshalb zu meinem just absolvierten Urlaub auf der Insel Malta.</p>
<p>Natürlich hätte es mir jetzt großen Spaß gemacht, von einem traumhaften Urlaub auf einer der wunderschönsten Inseln des Mittelmeeres zu berichten, von den gastfreundlichen Maltesern zu schwärmen und das Vier-Sterne-RIU-Hotel in höchsten Tönen zu loben. </p>
<p>Ja, das hätte mir wirklich Spaß gemacht.</p>
<p>Ich belasse es jedoch mal lediglich hier bei: Das Wetter war echt schön und ich habe fast erfolgreich gegen Sonnenbrände gekämpft. Ach, und Maltas Schwesterinsel Gozo ist eine Reise wert. Punkt.</p>
<p>Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen, einen Bogen um die Kombination Malta - Malteser - Mellieha Bay - RIU-Hotel zu machen. Ebenfalls Punkt.</p>
<p>Wenn ich nicht in so netter Begleitung dort gewesen wäre, hätte ich jetzt Interpol am Hals und würde wegen &#8220;Tötung im Affekt&#8221; in mehreren Fällen, gezielter und vorsätzlicher Zerstörung der Maltesischen Infrastruktur sowie Beleidigung einer ganzen Nation (&#8221;Kollektiver Vandalismus und grenzdebile Umweltignoranz&#8221;) gesucht.</p>
<p>Zypern, Ägypten oder die Türkei wären doch die bessere Wahl gewesen. Na gut, dann halt nächstes Mal.</p>
<p>Aber zumindest gab es einige persönliche Erkenntnisse, die einen ja auch weiterbringen können. Z.B. dass man bei MacDonald&#8217;s nicht immer reinkommt, auch wenn sie geöffnet haben, Bustüren grundsätzlich - auch im Winter! - während der Fahrt offen stehen müssen und dass benutzte Kaugummis nicht als Extra auf der Pizza berechnet werden. Um nur mal ein paar zu nennen.</p>
<p>Ach, und die wichtigste Erkenntnis: Ich habe die coolste und witzigste Frau der Welt an meiner Seite! Mit ihr zusammen würde mir sogar ein Besuch in der Hölle Spaß machen. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und da kannste dann auch echt nix von sagen, &#8216;woll? <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=761</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=755</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=755#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 19:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=755</guid>
		<description><![CDATA[Man kommt ja nicht mehr hinterher. Ich bin ja willig, aber die Zeit ist knapp. So viel, was sich aufzuschreiben lohnt, doch so wenig Gelegenheit derzeit. Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass ich mittlerweile die meiste Freizeit in Neustadt verbringe, meiner neuen Wahlheimat. Und die Stunden, die ich zu Hause bin, telefoniere ich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kommt ja nicht mehr hinterher. Ich bin ja willig, aber die Zeit ist knapp. So viel, was sich aufzuschreiben lohnt, doch so wenig Gelegenheit derzeit. Das liegt natürlich in erster Linie daran, dass ich mittlerweile die meiste Freizeit in Neustadt verbringe, meiner neuen Wahlheimat. Und die Stunden, die ich zu Hause bin, telefoniere ich. Mit Neustadt. Logisch. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn mir das mal jemand vor drei Monaten erzählt hätte, wäre ich in höhnisches Gelächter ausgebrochen. Dabei muss ich mir tatsächlich immer wieder selbst zuflüstern, dass ich jetzt doch in einem Alter wäre, das ein solches Benehmen ausschließt. Aber bei mir offensichtlich nicht. Ich kann daran allerdings erstmal auch nichts Schlechtes erkennen. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie dem auch sei, es ist viel passiert in den vergangenen drei Wochen. Zum einen habe ich begonnen, meine Ernährung ein wenig umzustellen. Nun, wenn man mit einer Auskennerin in Sachen Ernährung, Körper und Seele zusammen ist, darf man da ja auch mal von profitieren. Ich erkläre ihr ja auch den Apple und habe sie schon zu einer iPod-Touch-Anhängerin gemacht. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich verzichte jetzt mal auf Kohlenhydrate, habe ich mir mal so gedacht. Ja, richtig, so mancher wird sich jetzt denken, da bleibt dem armen Tropf ja bald nichts mehr übrig, was er auf seinen Speisezettel schreiben könnte. </p>
<p>Ja, stimmt. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich darf dieser Aussage also aus voller Überzeugung zustimmen. Denn Vegetarier bleibe ich vorerst ebenfalls. </p>
<p>Und wenn ich auch auf die vermeintlich &#8220;guten&#8221; Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln verzichte, dann wird es schon mal eng mit dem üppigen Mahl. Gemüse, Obst, Soja und Nüsse liegen jetzt auf meinem Teller. Zumindest für fünf Wochen will ich das mal durchhalten und schauen wie es mir dann so geht. Dreieinhalb muss ich davon noch. Zudem kann so ein leckerer Altmetallauflauf und dazu ein Styroporwickel zum Nachtisch schließlich auch mal ganz abwechslungsreich sein. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das mit dem vorausgesagten Abnehmen kann ich zwar nicht bestätigen, aber ansonsten will ich mich nicht beklagen. Ich fühle mich fit und gesund. Außerdem würden alle eh nur herummeckern, wenn ich abnehme und ihnen gazellengleich und anmutig die Show stehle. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dringt man auf Grund einer neuen Liebe in ungeahnte esoterische Bereiche des Lebens vor, ist ja sowieso alles hochinteressant. Bei mir zum Beispiel die Zahl 32/5. Finde ich faszinierend. Warum? Das steht halt in so einem dicken Wälzer. Ich habe mir nämlich sagen lassen, dass das meine Nummer wäre. Also in der Numerologie. Die selbe übrigens wie Adolf Hitler. Offensichtlich meint diese Wissenschaft, dass ich ähnliche charismatische Kräfte besitze und die Menschen für mich einnehmen kann wie der da. Zumindest werden diese beiden Zahlen beim nächsten Lottoschein angekreuzt. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und nun kommt&#8217;s ganz dicke: Ich koche! Jawohl. Nicht nur bei mir und bei meiner Freundin, nein, selbst auf der Arbeit hole ich die Pfanne raus! Ich Teufelskerl. Manchmal schmeckt es sogar. Na ja, zumindest riecht es ganz gut. Sagen meine Kollegen. Und meine Freundin. Allerdings bin ich bisher der einzige, der das Zeug isst. Ja, clever bin ich auch. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
So weht also immer ein Hauch von Bocuse durch die Küchen, wenn ich den Kochlöffel schwinge. Ich bekomme jetzt wahrscheinlich auch eine eigene Kochshow in der ARD am Samstag Abend um 20:15 Uhr, denke ich. </p>
<p>Bin mal gespannt zu welchen Großtaten ich noch so inspiriert werde demnächst. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So watch out for upcoming news …. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=755</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Impfe</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=753</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=753#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=753</guid>
		<description><![CDATA[Ach, was war ich gut drauf und auch glücklich, als mein Arzt bei seinem &#8220;Kontrollgang&#8221; meinte, dass es mir ja prächtig ginge und alles schön wäre. Beim Verabschieden sagte er dann noch beiläufig, dass meine Tetanus/Diphtherie-Impfung ja schon eine Weile her wäre und wenn ich mich fit fühlen würde, könnte ich mir ja gleich mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, was war ich gut drauf und auch glücklich, als mein Arzt bei seinem &#8220;Kontrollgang&#8221; meinte, dass es mir ja prächtig ginge und alles schön wäre. Beim Verabschieden sagte er dann noch beiläufig, dass meine Tetanus/Diphtherie-Impfung ja schon eine Weile her wäre und wenn ich mich fit fühlen würde, könnte ich mir ja gleich mal vorn bei den Mädels eine Spritze abholen. Gesagt, getan …</p>
<p>Also, ich habe mich ja grundsätzlich vor jeder Impfung gedrückt in den vergangenen Jahren oder sie schlicht verweigert, wo auch nur Grippe oder ähnliches draufstand. Ich bin eben sehr empfindlich …</p>
<p>… ist mir jetzt wieder eingefallen! :-/</p>
<p>Am vergangenen Mittwoch zumindest war mir das entfallen. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich holte also brav meinen Piekser von der Sprechstundenhilfe (oder heißt das jetzt schon Vollstreckungsassistentin?) ab mit dem Kommentar, &#8220;nun schreien Sie doch nicht so laut, Herr Carlini!!&#8221; und fuhr zufrieden zur Arbeit zurück, die ich ja nur zur Pause für den Arztbesuch unterbrochen hatte. </p>
<p>Mir ging es auch den Rest des Tages ganz gut. </p>
<p>Aber auf einen Mittwoch folgt naturgemäß immer auch ein Donnerstag. Und auf eine von mir harmlos geglaubte Impfung, folgt bei mir genauso naturgemäß eine Komplikation. </p>
<p>Auf der Arbeit tagsüber zogen dann die Verkünder des menschlichen Unwohlseins auf - Kopfschmerz, Übelkeit und Temperatur. Das war ja genau das, was ich brauchte. Natürlich blieb ich ganz Mann und hielt tapfer durch, bis ich dann um 20 Uhr zu Hause auf dem Sofa schließlich zusammenbrach. Mit letzter, schier unmenschlicher Kraft, konnte ich mir nach einer telefonischen Anleitung meiner Freundin gerade noch so das Thermometer unter den Arm schieben (&#8221;Nein, Schatz, Mund und andere Öffnungen sind absolut tabu!&#8221;).</p>
<p>&#8220;Schatz, ich befürchte, das Thermometer ist unter meinem Arm gerade geschmolzen!&#8221; - &#8220;Wieviel zeigen denn die verkohlten Rückständen an?&#8221; - &#8220;38,4!&#8221; - &#8220;Das ist sehr hoch, aber du wirst es vermutlich überleben!&#8221; - &#8220;OK, aber dann unterhalte mich jetzt noch&#8230;!&#8221; Ja, Männer leiden - und das erwähnte ich hier an dieser Stelle schon öfter - wesentlich intensiver und brauchen deshalb Zerstreuung. </p>
<p>Ob es an den nur bei Männern auftretenden wesentlich stärkeren Schmerzen liegt, die wir im Vergleich zu Frauen aushalten müssen oder ob der Schmerz wegen unseres erheblich komplexeren Gehirns nur ausgeprägter auftritt, kann die Wissenschaft noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ich lag jedoch auch noch am Freitag brach auf dem heimischen Sofa. </p>
<p>Am Samstag ging es mir dann wieder einigermaßen.</p>
<p>Das Fazit: Wir wissen ja, dass die Schmerzrezeptoren beim Mann einfach umfangreicher ausgebaut sind als bei der Frau, das Weib hingegen jedoch ein besseres Gedächtnis ihr eigen nennen darf (das weiß jeder Mann&#8230;!). Deshalb wäre es wunderschön, wenn mich eine holde Maid in zehn Jahren daran erinnern würde. Also an die Impfung von vergangenem Mittwoch. </p>
<p>Schatz, kannst du das bitte übernehmen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=753</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Santorini - Erlebnisse eines Traumurlaubs  (Oktober 2003)</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=750</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=750#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 21:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=750</guid>
		<description><![CDATA[Mein kurzer Reisebericht von Malle hat mich auf einen früheren gebracht, den ich 2003 bei Dooyoo eingestellt habe, nachdem ich auf Santorini war. Und da das hier ein Tagebuch ist, gehört auch das ältere Zeug hier rein. Nun denn &#8230;
Montag, 22. September 2003, 20:15 Uhr im Kino meiner Wahl: Der Vorspann des Films &#8220;Tomb Raider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kurzer Reisebericht von Malle hat mich auf einen früheren gebracht, den ich 2003 bei Dooyoo eingestellt habe, nachdem ich auf Santorini war. Und da das hier ein Tagebuch ist, gehört auch das ältere Zeug hier rein. Nun denn &#8230;</p>
<p>Montag, 22. September 2003, 20:15 Uhr im Kino meiner Wahl: Der Vorspann des Films &#8220;Tomb Raider II&#8221; flimmerte über die riesige Leinwand. Die Kamera fliegt über ein tiefblaues Meer, zieht hoch, ein malerisches, in blauweiß gehaltenes Dorf zeigt sich. Direkt an den Klippen. Was für ein Anblick! Ein Untertitel wird eingeblendet: &#8220;Santorin, Greece&#8221;</p>
<p>&#8220;Da muss ich hin!&#8221; Der Gedanke, den ich tags drauf gegenüber meiner Freundin formulierte, stieß auf heftige Zustimmung, &#8220;da wollte ich auch schon immer hin.&#8221; Der noch nicht näher geplante Urlaub im Oktober hatte nun ein Ziel.</p>
<p>Ein paar Tage darauf stand die Buchung für den 16. Oktober ab Hannover mit LH (als Mitarbeiter habe ich da gewisse Vergünstigungen&#8230; ;->) nach Athen über Frankfurt und schließlich mit Olympic Airways nach Santorini.</p>
<p>Am besagten Donnerstag dann morgens um 6:10 Uhr saßen wir schließlich im ersten von drei Fliegern, die uns zu der Trauminsel bringen sollten. Es hat auch fast alles super geklappt mit den Flügen.</p>
<p>Aber eben nur fast.</p>
<p>Auf dem ersten Flug saßen meine Freundin und ich tatsächlich nebeneinander - nur sie in Reihe 16, ich in Reihe 17!</p>
<p>Nach Athen hat&#8217;s dann besser geklappt - diesmal war allerdings der Gang noch zwischen uns.</p>
<p>Aber aller guten Dinge sind drei!</p>
<p>Diesmal aber nicht.</p>
<p>Auf dem letzten Wegstück saß sie in Reihe 3 und ich in Reihe 17.</p>
<p>Als wir aber auf Santorini ankamen und in Karterados (etwa 1 km von der Hauptstadt Thira entfernt) in unserer Pension eincheckten und die dort gerade geführte Diskussion mitbekamen, wussten wir, dass es doch die bessere Entscheidung war, mit Lufthansa zu fliegen. Alle anderen Gäste flogen mit Aero Lloyd, die just an diesem Tag Konkurs anmeldete. Nun, die Geschichten der abenteuerlichen Rückreisen (wie wir später erfuhren) müssen die Betroffenen selbst erzählen &#8230; <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Woran ich mich allerdings erst gewöhnen musste während der gesamten sieben Tage auf Santorini, war, dass es wirklich um 19 Uhr schon dunkel war. Eigentlich klar, hatte aber gar nicht daran gedacht, dass die Unterschiede innerhalb Europas nun auch wieder nicht sooo groß sind &#8230;</p>
<p>Am nächsten Tag vergewisserten wir uns, dass wir tatsächlich keine Jacken brauchten tagsüber. Schon vormittags etwa 24 Grad. Nur abends sollten wir uns auf ein wenig Wind und so um die 18 Grad einstellen. Kein Problem.</p>
<p>Wir gingen nach dem Frühstück erstmal zu Fuß nach Thira, der Hauptstadt Santorinis. Gleich direkt an die Caldera, dem Kraterrand der Insel. Wir wurden vom Anblick förmlich erschlagen. Alle Naturkatastrophen haben zumindest in der Nachbetrachtung doch noch ein positives Element. Zumindest optisch. Zumindest auf Santorini.</p>
<p>Allerdings mussten wir uns gleich an die dortigen Preise gewöhnen. Das hatte man uns verschwiegen. Wir rechneten damit, dass nicht mehr alle Lokale und Läden offen waren - im Oktober geht Santorini langsam in den Winterschlaf - doch vier (!) Euro (gefühlte 8 DM) für einen kleinen Cappuccino war dann doch überraschend. Ich mutmaßte gegenüber meiner Liebsten, dass mit jedem Kauf einer Erfrischung oder eines Mahls vielleicht auch Anteilschaften an der Caldera miterworben würden. Sie bezweifelte dies. &#8220;Und mit dem Milchshake für 6 Euro auch nicht?&#8221; - &#8220;Nein, ich denke, damit auch nicht.&#8221;</p>
<p>Ich beschloss, es so zu machen wir im vergangenen Jahr in London: ein Pfund ist ein Euro. Gedanklich. Gefühlt. Diesmal eben ein Euro = eine Mark. Damit ließ sich leben. Zumindest war mein Gewissen, ob der zu erwartenden Ausgaben ruhig gestellt.</p>
<p>10 DM für eine Vorspeise? Das geht doch!</p>
<p>Wir marschierten los. Einmal quer am Kraterrand entlang und genossen den Ausblick. Bis Firostefani, ein Dorf weiter und natürlich durch die unzähligen Lädchen und Verkaufsbuden mit Souvenirs, Schmuck und was sonst noch an jeder anderen Promenade der westlichen Touristikwelt auch zu finden ist. Alles meist in &#8220;drei Etagen&#8221;, da am Hang der Caldera gelegen.</p>
<p>&#8220;Want a donkey ride?&#8221; Ein älterer, uriger Einheimischer bot uns ein lebendes Vehikel für die Hunderten von Stufen hinab an den Hafen von Thira (übrigens auch Fira genannt - da ist man sich dort nicht wirklich einig). Nein, als überzeugter Vegetarier aus ethischen Gründen und Feind jeglicher Ausbeutung anderer Lebewesen, war das für mich natürlich kein Thema. &#8220;I&#8217;m sorry. I won&#8217;t ride - even with a horse I wouldn&#8217;t!&#8221; - &#8220;Only three Euro.&#8221; - Ok, ich muss mich auf einfaches Englisch beschränken, &#8220;no!&#8221;</p>
<p>Er verstand. Ansonsten können die meisten Ober und Verkäufer gut bis sehr gut englisch. Besonders wenn es ums Geschäft geht. Small talk muss ja eigentlich auch nicht sein. Der Markt reguliert sowas ja immer sehr schnell&#8230;<br />
Mit deutsch kommt man übrigens auch gut weiter. Wie gesagt, der Markt reagiert auf die Bedürfnisse, denn deutsche Touristen sind dort auch sehr stark vertreten&#8230;</p>
<p>Eines vorweg genommen: Ich versuchte einige Brocken griechisch zu lernen - aber ich versagte kläglich!</p>
<p>&#8220;Nein, die Seilbahn haben wir doch nicht nötig, gell&#8217; Schatz?&#8221; Diese Suggestivfrage überzeugte meine Freundin. Wir gingen also zu Fuß hinab.</p>
<p>Nach 30 Minuten wurde mein Atem schwer.</p>
<p>Sehr schwer.</p>
<p>Wieso wollte sie eigentlich nicht mit der Seilbahn fahren? Hätte sie mich nicht mal überzeugen können?</p>
<p>Nachdem wir mit fast letzter Kraft unten im Hafen angekommen waren, meldete sich der Magen. Ich überschlug mein Barvermögen. Etwa 150 Euro. Das dürfte reichen für ein karges Mahl für zwei.</p>
<p>Wir freuten uns auf die sprichwörtliche griechische Gastfreundlichkeit - allerdings beim nächsten Griechen-Besuch im Stammrestaurant in der deutschen Heimat. Denn in Santorini gehen sie ihren eigenen Verkaufsweg. Man warnte uns schon vor der Reise vor der Tourismusmüdigkeit der Einheimischen gegen Ende der Saison.</p>
<p>Zu den saftigen Preisen kam also noch eine demütige Bittstellhaltung beim Ordern der Speisen. Das funktionierte prima. So wurden die Griechen und ich Freunde.<br />
Kleiner Exkurs in Sachen Freundlichkeit auf Santorini: Tage später saßen wir in einem Restaurant in Ia an der Nordküste, in dem uns die Besitzerin erklärte, dass sie das ewige &#8220;Bitte&#8217; und &#8220;Danke&#8221; satt habe und es einfach aus ihrem Wortschatz &#8220;verbannt&#8221; hätte. Kein Witz. Allerdings konnte ich mir beim Verlassen ihres Lokals nicht verkneifen, auf ihren &#8220;Schönen Tag noch&#8221;-Gruß mit einem breiten Grinsen zu antworten: &#8220;Thank you!&#8221; <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also der Santoriner Sevicebereich und ich hatten uns also auf eine eigene Art der Kommunikation geeinigt. Ich war schleimig freundlich, dafür bekam ich alles, was ich wollte. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Essen war saugut. &#8220;Käse Saganaki&#8221;. Hatte ich das schon vorher mal gegessen? Keine Ahnung, aber so gut hatte es jedenfalls noch nicht geschmeckt. Es landete auf Anhieb in meinen Top 10.</p>
<p>Der Hafen beherbergt eigentlich permanent einige Kreuzfahrtschiffe und Fähren, die für einen Tag oder nur ein paar Stunden anlegen, während die Urlauber dann die Insel heimsuchen können.</p>
<p>&#8220;Upstairs with a donkey?&#8221; - &#8220;Sorry, we just arrived down here.&#8221; - &#8220;Only 3 Euro!&#8221; - Mist, ich vergaß. &#8220;No!&#8221; Es nervte langsam.</p>
<p>Die überall angebotene Rundfahrt mit einem Besuch auf der Vulkaninsel Nea Kameni gegenüber der Caldera nahmen wir uns für einen der nächsten Tage vor. Ansonsten Souvenirläden quer durch den Hafen.</p>
<p>&#8220;Hey, Donkey? Only 3 Euro!&#8221; - &#8220;Nein!!&#8221; (Ich übersetzte nun auch nicht mehr)</p>
<p>Wir fuhren mit der Seilbahn wieder hoch nach Thira, genossen weiterhin den Ausblick auf die beiden Vulkaninseln Nea Kameni und Palea Kameni vor der Caldera sowie alle angebotenen Waren in den Geschäften. Der Wirtschaftsverbund santorinischer Handelsleute freute sich noch mehr über unser Geld.</p>
<p>Am Ende des ersten Tages war ich zum ersten Mal pleite.</p>
<p>Am zweiten Tag nach dem Frühstück ging es ab ans Meer. Auf der Ostseite Santorinis gegenüber der westlichen Caldera lag der kilometerlange Strand. Kein Sand, aber feines kieselartiges Gestein. Sehr Badeurlauber-freundlich. Es lässt sich sehr angenehm darauf gehen, man hat aber nicht die Unannehmlichkeiten des Sands in der Hose nach dem Badegang. Sollten sich die Mittelmeer-Urlaubsanbieter mal ansehen. Wäre ein toller Exportschlager für Santorini. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Man empfahl uns Perivolos, südöstlich der Badehochburg Perissa gelegen. Um diese Zeit ist da nie jemand, so sagte man uns. Selbst in der Hauptzeit soll es dort nicht sehr voll sein.</p>
<p>Wir waren tatsächlich die einzigen weit und breit an diesem Strand. Und das Wasser war noch über 20 Grad warm. Die Prognosen diesbezüglich bestätigten sich also. Ein schöner Tag. War es wärmer als tags zuvor? Hm, ich vermutete schon.</p>
<p>Gegen Nachmittag wollten wir wieder nach Thira. Wir stellten uns an die Bushaltestelle und warteten.</p>
<p>Und warteten.</p>
<p>Wer erwähnte eigentlich den &#8220;regelmäßigen und reichlichen Busverkehr&#8221;? Ein Fahrplan war nicht auszumachen an der Haltestelle. Auch die befragten Einheimischen zuckten nur mit der Schulter.</p>
<p>Nach über einer halben Stunde gingen wir zurück an den Strand, um eine Kleinigkeit zu essen. Wir kratzten unsere letzten 20-Euro-Scheine zusammen. Natürlich &#8220;Käse Saganaki&#8221;. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Aha, das ist der Rahm des Ziegenkäses, meint der Ober. Ich dachte, ich mag gar keinen Ziegenkäse.</p>
<p>Der Ober sprach gut deutsch: &#8220;Fährt der Bus denn überhaupt noch im Oktober?&#8221; Diese Gegenfrage des selten netten Restaurant-Bediensteten ließ mein Lächeln erstarren. Wir versuchten es aber trotzdem nochmal, mit der bitteren Aussicht, die 12 bis 13 km notfalls eben zu Fuß zurückzulegen.</p>
<p>Wo sind die verdammten Eseltreiber eigentlich, wenn man sie mal braucht???</p>
<p>Aber das Glück war auf unserer Seite. Kaum auf der Hauptstraße angekommen, kam ein Bus um die Ecke. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Die Busse fahren im Oktober einmal in der Stunde. Von Thira aus in alle Richtungen. Trotzdem verständigten sich meine Freundin und ich darauf, für den nächsten Tag ein Auto zu mieten. Am Abend wurde dieses Vorhaben mit der Pensionsleiterin besprochen. Am nächsten Morgen sollte um 9 Uhr morgens für 25 Euro ein Auto vor der Tür stehen.</p>
<p>Das tat es dann auch.</p>
<p>Der Fahrtwind (nein, kein Cabrio, aber die Fenster permanent offen) lenkte davon ab, dass es wieder ein wenig wärmer war. Schätzungsweise schon 27 Grad. Und abends konnte man nun auch im T-Shirt an der Caldera einen Cocktail nehmen.</p>
<p>Wir schauten uns den Tag über die ganze Insel an. Wir fingen im Süden der Insel an. Ab nach Akrotiri, ganz im Südwesten der Insel gelegen, zu den Ausgrabungsstätten. Dort wurden Überreste eines 3700 Jahre alten Dorfes gefunden, das nun als eine weltweit angesehene Archäologie-Stätte gilt.</p>
<p>Kleiner Exkurs in Sachen &#8220;Frauen und Straßenkarten&#8221;: Wir fuhren um kurz nach 9 Uhr los mit Ziel Akrotiri. Nachdem wir dann aber doch erst in Perissa (im Osten!!!) und danach in Vlychada (im tiefsten Süden!) waren, (&#8221;Schatz, wieso hältst du den Plan verkehrt herum?&#8221; - &#8220;Weil wir Richtung Süden, also nach unten, fahren. Da drehe ich ihn um, weil ich dann weiß, ob wir rechts oder links fahren müssen!&#8221;) kamen wir gegen 11 Uhr endlich in der Ausgrabungsstätte an. Imposant, aber nur etwas für Hobby-Archäologen, da nicht viel Spektakuläres zu sehen ist.</p>
<p>Danach zum Leuchtturm an die äußerste südwestliche Ecke der wie ein zunehmender Viertelmond aussehenden Insel (versteht jemand diesen Vergleich wirklich?). Ein majestätischer Anblick! Anschließend noch zum berühmten &#8220;Red Beach&#8221;.</p>
<p>Dann einmal quer über die Insel in den Nordwesten zum &#8220;Tomb Raider II&#8221;-Dorf Ia (auch Oia geschrieben). Dort wurde die Anfangssequenz für den Film gedreht. Und genauso göttlich wie im Film ist der Anblick auf die Caldera auch von Ia aus. Wir saßen sehr lange dort und genossen den Ausblick. Es hat schon etwas Surreales. Mindestens eine visuelle Computermanipulation. Das blauweiße Dorf, darunter ein Hang wie in Schottland, mitten drin eine alte Kirche und darunter der malerischste Hafen, den man sich vorstellen kann. Kann es eigentlich so nicht wirklich geben.</p>
<p>Ich beschloss, wenn ich mal durch Zufall zu Geld komme - ich meine VIEL Geld - dann kaufe ich diese alte Kirche und verbringe meinen Lebensabend dort. So ab 41, dachte ich.</p>
<p>Abends dann wieder rechtzeitig zurück in Thira für den täglichen Sonnenuntergang. Da kann man schon süchtig nach werden. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am vierten Tag legten wir uns nach dem Frühstück erstmal an den hauseigenen Pool. Es war erstmals keine Wolke am Himmel zu sehen.</p>
<p>Die Wolken kamen auch nicht mehr.</p>
<p>Bei knapp 30 Grad war es einfach zu heiß für irgendetwas. Wir hatten uns auch eine Pause verdient. Lesend und bratend verbrachten wir den kompletten Tag am Pool und lasen die angebotene Lektüre &#8220;Schweizer Illu&#8221;, &#8220;Stern&#8221;, &#8220;Fokus&#8221; und natürlich die unentbehrlichen &#8220;Frau im Blick&#8221;, &#8220;Frau im Spiegel&#8221; und wo Frauen in den Gazetten dieser Welt sonst noch überall so sind (mein zur Freundin gerichteter Kommentar, weshalb es keine &#8220;Frau im Straßenkartenalltag&#8221; gab, quittierte diese mit Nichtachtung).</p>
<p>Abends bei weit über 20 Grad liefen wir dann nochmal hoch zu den Gassen Thiras, um unseren täglichen Abend-Crepe bei dem uns mittlerweile lieb gewonnenen Alex und seiner &#8220;NRG&#8221;-Bar einzunehmen.</p>
<p>Am nächsten Tag war es immer noch so heiß, aber wir hatten ganz fest den Besuch auf der Vulkaninsel Nea Kameni eingeplant. Also wieder runter zum Hafen Thiras (diesmal mit der Seilbahn), vorbei an den Eseltreibern (&#8221;Donkey ride upstairs, 3 Euro!&#8221; - &#8220;Mann, wir sind doch gerade erst hier unten angekommen!!!&#8221; Ich begriff, dass Menschen auch aus dem Klang der Worte ihre Schlüsse ziehen können) und zwei Tickets für zusammen 16 Euro erstanden. Allerdings sind auch die Abfahrtszeiten der Fähren nicht allzu genau zu nehmen. Wir mussten noch eine Stunde warten. Gingen am Hafen entlang und unterhielten uns weiterhin ein wenig mit den Eseltreibern - erst noch sehr einsilbig, bis wir die Vorteile des Ignorierens erkannten. Vielleicht war es auch mein resignierendes, entrücktes und geistige Verwirrtheit ausdrückendes Gesicht, dass uns schließlich Ruhe vor dem halben Dutzend &#8220;Donkeyrider&#8221; bescherte (sehen wir Mitteleuropäer denn eigentlich alle so gleich aus, dass ein und derselbe Eselanbieter innerhalb von wenigen Minuten mehrmals die gleiche Frage an die selben Personen richten muss - oder wollen die die &#8220;Touris&#8221; damit nur zermürben?).</p>
<p>Um 14 Uhr ging es dann rüber zu den Vulkanen, die alle sehr unspektakulär ihr Dasein fristen und auch für besonders Interessierte nicht anfangen zu spucken und zu speien. Auch auf meine erprobte unterwürfige, schleimige Freundlichkeit hin, lagen sie weiter nur motivationslos herum mit ihren riesigen Löchern. Aber was habe ich erwartet? Brodelndes Lava etwa? Oder riesige Feuerfontänen?</p>
<p>Auch die anschließende Fahrt zu den &#8220;Hot Springs&#8221;, den heißen Quellen, war eine recht ereignislose Zeit. Wir hielten irgendwo bei Palea Kameni, die kleinere der beiden Vulkaninseln, an und ein paar Leute sprangen ins Wasser. Es soll &#8220;etwas wärmer&#8221; gewesen sein. Schön.</p>
<p>Ansonsten konstatierte ich, dass ich Seereisen nicht mag. Mir wird ganz einfach übel dabei.</p>
<p>Abends wieder Crepes bei Alex und bummeln durch die vielen Gassen mit den kleinen Buden und Geschäften, in denen man so herrlich für eigentlich nichts Geld ausgeben kann.</p>
<p>Ich war zum wiederholten Mal pleite.</p>
<p>Letzter Tag in Santorini: Wir wollten nochmal über Ia herfallen. Meine Freundin hatte noch nicht genug Katzen und blaue Türen fotografiert. Das kann man dort hervorragend. Aber trotzdem: Katzen sind ja ok, aber was will man mit Unmengen von Fotos mit blauen Türen drauf? Vielleicht als Orientierungshilfe für Straßenkarten? Hahaha. Nein, kleiner Scherz. Sie macht einen Kalender daraus. Aber der Witz musste jetzt sein. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zwei Kreuzfahrtschiffe lagen vor Fira. Mit den &#8220;flexiblen&#8221; Busverbindungen kommt man gut nach Ia (man passt sich mit der Zeit ja an). So fanden wir uns in mitten von Heerscharen von Tagesausflüglern aus Kreta und vom Festland wieder. Und alle hatten Fotoapparate dabei.</p>
<p>Ich knipste ein Pärchen aus Japan, Korea, Amerika und sonstwo. Mit ihren eigenen Apparaten natürlich. Man will ja auch mal zusammen auf einem Bild sein. Ich hatte ja Zeit. Meine Freundin knipste blaue Türen.<br />
Außerdem saß ich sozusagen im Garten meines zukünftigen Hauses. Ich begrüßte halt alle meine Gäste.</p>
<p>Abends zum letzten Mal zu Alex, Abschied genommen mit einem NRG-Drink. Die Energie brauchten wir auch für den nächsten Tag und die 12-stündige Reise zurück in die KALTE, deutsche Wirklichkeit.</p>
<p>Die Flüge waren aber tatsächlich reibungslos. Meine Freundin und ich saßen in den Flugzeugen wirklich nebeneinander - und natürlich auch wieder in den Wartesälen der Flughäfen zwischen den Flügen. Und wir hatten viel Zeit noch ein paar tiefgründige Gespräche zu führen über blaue Türen, Straßenkarten (*kicher*) und der seltsamen Aufforderung der Griechen, kein Papier ins Klo zu schmeißen. Nein, auch das &#8220;benutzte&#8221; nicht. Dafür steht ein Eimer in jedem WC.</p>
<p>Also mit Kläranlagen haben die Griechen es zwar nicht, aber das Wetter ist einmalig, sogar noch im Oktober. Und Santorini ist (m)eine Trauminsel. Ich werde auf alle Fälle wieder hinfliegen. Das rate ich übrigens jedem, der es jetzt bis hier geschafft hat in diesem Urlaubsbericht.</p>
<p>Aber die Kirche gehört mir, hört ihr! Die kaufe ich noch.</p>
<p>Irgendwann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=750</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mallorca, immer noch Spanien</title>
		<link>http://www.marinocarlini.de/?p=746</link>
		<comments>http://www.marinocarlini.de/?p=746#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marino</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marinocarlini.de/?p=746</guid>
		<description><![CDATA[Back Home again. Da ging es hin, das Wochenende, das ich eigentlich mit meiner Freundin auf &#8220;Borkum, Baltrum, Bornum oder wie das heißt&#8221; verbringen wollte. Aber der Preis trieb uns bekanntlich auf die ehemalige Hausfraueninsel, die jetzt von Senioren, Rentnern, Überwinterern und noch mehr Senioren belagert wird.
Mit Jetzt meine ich natürlich die kalten Monate, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Back Home again. Da ging es hin, das Wochenende, das ich eigentlich mit meiner Freundin auf &#8220;Borkum, Baltrum, Bornum oder wie das heißt&#8221; verbringen wollte. Aber der Preis trieb uns bekanntlich auf die ehemalige Hausfraueninsel, die jetzt von Senioren, Rentnern, Überwinterern und noch mehr Senioren belagert wird.</p>
<p>Mit Jetzt meine ich natürlich die kalten Monate, die für mich Dekadenlänge haben. Ich war ja noch nicht im Sommer auf Malle, aber ich denke mir, dass es zu dieser Jahreszeit dann eher das Partyvolk sein dürfte, das den Strand dort verunreinigt. Von dieser Belästigung waren wir gottseidank kalendarisch weit entfernt. Mit Blick direkt auf den Strand vom siebten Geschoß eines RIU-Hotels konnten wir sofort nach Einzug feststellen, dass der Strand (fast) uns ganz allein gehörte. Die Senioren blieben nämlich im Hotel. Nicht, dass wir vor hatten, uns in die Fluten zu stürzen, aber Ruhe, das Geräusch der Wellen und die Leere am Strand waren genau das was wir suchten und fanden.</p>
<p>Ich war ja nun anno 2006 <a title="Mallorca, Spanien" href="http://www.marinocarlini.de/?p=166" target="_blank">schon mal auf Mallorca</a> und wollte eigentlich fürderhin einen großen Bogen um Spanien machen, aber es kommt halt immer wie es nicht kommen soll. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also ok, ich habe meine Liebe zum &#8220;Café Bonbon&#8221; entdeckt. Ansonsten sehe ich jetzt jedoch nichts weiter auf der Habenseite dieser Insel bzw. von Cala Millor, wo wir uns eingefunden hatten.</p>
<p>Aber das war ja letztlich nicht der Grund, dorthin zu fliegen. Ich wollte ja nur ein paar schöne Tage mit meiner Freundin dort verbringen. Und das ist auch ziemlich gut gelungen. Wobei doch auffiel, dass turtelnde Paare nicht ganz so selten zu entdecken waren. Sowohl bei der besagten älteren Generation als auch bei den jüngeren Lebenssemestern. Ich stelle also fest, dass Mallorca im Winter offensichtlich eine Insel für Verliebte jeden Alters ist.</p>
<p>Dann waren wir da ja völlig richtig. <img src='http://www.marinocarlini.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.marinocarlini.de/?feed=rss2&amp;p=746</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
